Licks
Du hast nun von den Spieltechniken gehört, welche man in einem Solo anwenden kann. Um etwas Struktur in das Stück zu bekommen, solltest Du die Skalen in kleine Stückchen aufteilen. Diese Stückchen (Licks) lernst Du in allen möglichen Variationen und kombinierst diese zu Deinem Solo. Wiederholungen, Änderung der Tonfolge und Anspieltechnik machen aus einem Solo mit einer Hand voll Tönen ein wahres Schmuckstück.
Ich werde hier einige davon vorstellen und Beispiele ihrer Anwendung geben.
Unser erstes lick besteht aus gerade einmal drei Tönen
Das zweite ebenfalls, das hohe a wird hier nur durch das h ersetzt. Klingt zwar anders, aber ähnlich fade.
Kombinierst Du beide, wird es abwechslungsreicher.
Wenn Du dann auch noch bendings einbaust, wird es schon fast interessant.
Auch slides kannst Du wunderbar einbauen.
Unser drittes lick, Diesmal auf den mittleren Saiten D und G.
Diese paar Töne reichen schon, um ein einfaches solides Solo zu spielen.
Bei angezerrtem Klang (Overdrive), klingen zwei gleichzeitig angeschlagene Saiten recht fett.